Impressum

Evangleisch-methodistische Kirche
Gemeindebezirk Schwarzenberg und Breitenbrunn


Pastor Harald Hunger
Erlaer Str. 8
08340 Schwarzenberg

 

Tel.: +49 3774 869260
Email: haraldhunger[at]gmx.net

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Gedankenimpulse zum Monatsspruch  Februar * 1. Kor. 10,23-24

„Alles ist erlaubt- aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt – aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen.“

 

Stellen wir uns mal vor, da sagen Eltern zu ihren Kindern: „Alles ist erlaubt.“ Die Antwort und die Reaktion der Kinder kennen wir alle.

Dass alles erlaubt ist, gehört kaum zu den prägenden Erfahrungen der Kindheit, oder sagen wir gleich – zum Leben. Eher gehören Grenzen

und Begrenzungen zum Alltag. Als Kind in der Familie, als Schüler, in Freundschaften, am Arbeitsplatz, nirgendwo kann ich machen, was ich will. Das ist oftmals hilfreich, manchmal frustrierend oder aber auch eine Herausforderung. Wichtig sind Grenzen dort, wo ich durch sie geschützt werde oder ein anderer geschützt wird.

Was würde es bedeuten, wenn obige paulinische Faustregel in unserer Gemeinde in Anwendung käme und wir auch darauf hören, was die anderen wollen. Die Welt wäre noch nicht besser dadurch. Aber es wäre ein Anfang gesetzt. Es würde nämlich deutlich, dass es mehr als eine Perspektive gibt und alle einen Platz in der Gemeinde haben sollten. Welch eine Vielfalt in gegenseitiger Achtung.

 

Gedankenimpulse zum Monatsspruch März * Markus 10,45

„Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.“

 

„Ich mach das für dich!“ Wer hört das nicht gern, wenn es darum geht, eine unangenehme Aufgabe zu erledigen? „Ich mach das für dich!“

Dann kann man durchatmen, aufatmen. Wann hören wir diese Worte? Hören wir nicht viel öfter: „Du sollst doch!“

Und wann ist uns jemand so viel wert, dass wir zu ihm sagen:

„Ich mach das für dich!“ Stellen wir nicht viel lieber Forderungen?

Wägen wir nicht auch ab, wenn es darum geht, Gutes zu tun? Wer verdient es und wer nicht?

Schauen wir auf Jesus. Er fordert nicht, er gibt. Seine Liebe gibt, ohne zu fordern. Sie nimmt den anderen an, so wie er ist, ohne zu vergleichen.

Ja, er ist sogar bereit für, alle anderen in den Tod zu gehen, um genau diesen Tod zu überwinden, um frei zu werden für ein anderes, ein neues, ein ewiges Leben. „Ich mach das für dich!“ Das sagt Jesus zu mir, zu dir, zu allen anderen.

(nach: BibelAndenken 2012)

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